DAS PHÄNOMEN DER HOCHSENSIBILITÄT

WAS IST HOCHSENSIBILITÄT ?


Bei Hochsensiblen handelt es sich um Menschen, die aufgrund einer physiologischen Eigenheit eine erhöhte Empfänglichkeit des Nervensystems für innere und äußere Reize zeigen. Dadurch nehmen sie intensiver, differenzierter und feiner wahr und verarbeiten diese Inputs sehr gründlich. Damit einher geht eine höhere emotionale Reaktivität, die sich in großen Feingefühl einerseits und höherer Empfindlichkeit andererseits auswirken kann. Diese Anlagen bewirken, dass sie schneller überstimuliert sind, was für sie selbst oft unangenehm ist und sich auch im Verhalten niederschlagen kann. Deshalb haben sie häufiger das Bedürfnis nach Rückzug und Regeneration.


Hochsensibilität ist eine angeborene Veranlagung, die Menschen zu intensiver und differenzierter Wahrnehmung ihrer Umwelt und zu stärkeren Empfindungen befähigt. Wahrgenommenes wird gründlicher und vielfältiger verarbeitet und beschert den Betreffenden ein reiches Innenleben und eine komplexe Gedankenwelt. Und manchmal eben auch 'zu viel' davon.


Man geht davon aus, dass es sich dabei um eine angeborene Disposition handelt, die 15-20 % der Menschen, sowohl Männern wie auch Frauen eigen ist. Auch bei vielen Tierarten kann man einen vergleichbaren Anteil an Hochsensiblen finden. Unserem Empfinden nach liegt der Anteil Hochsensibler allerdings deutlich niedriger.


(ein Auszug aus DAS VIELFÜHLER BUCH. HOCHSENSIBILITÄT von P.Tomschi)